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Infineon Technologies investiert über eine Milliarde Euro am Standort Kärnten

28. Mai 2018 | 07:06 Autor: Land Kärnten Startseite, Kärnten

Klagenfurt (A) Es war diese Woche die absolute Krönung zahlreicher Erfolgsmeldungen in jüngster Zeit: Infineon investiert mehr als eine Milliarde Euro in Kärnten. Mit 1,6 Milliarden Euro baut die Infineon Technologies AG am Standort Villach eine vollautomatisierte Chipfabrik für die Fertigung von 300 Millimeter-Dünnwafern. Eingeladen von Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG, und Landeshauptmann Peter Kaiser machte sich die Kärntner Landesregierung ein Bild vom geplanten Ausbau.

Eine Präsentation, bei der auch die Klubobmänner der im Landtag vertreten Parteien sowie Villachs Bürgermeister Günther Albel begrüßt werden konnten, sollte alle politischen Entscheidungsträger in die Pläne einbinden, um ein Ziehen an einem gemeinsamen Strang zu forcieren.

„Seht her, Kärnten ist für Unternehmen so attraktiv, dass Weltmarktführer unglaubliche Summen investieren.“ Das sei laut Kaiser die relevante Botschaft, die Infineon mit dem geplanten Ausbau international verkünde. Leuchttürme wie Infineon, sorgen nicht nur für positive Kärnten-Schlagzeilen, sondern animieren auch andere Unternehmen dazu, auf diesen Standort zu setzen. „Unsere konstante politische Linie hat dazu geführt, dass die Wirtschaft wieder an Kärnten glaubt, und an das Potential, das in unserem Land ebenso vorhanden ist wie der unbedingte politische Wille, Investoren bestmöglich zu unterstützen“, betonte Kaiser. Mit dem geplanten Ausbau entstehen dringend benötigte hochqualifizierte Arbeitsplätze. Hunderte weitere Jobs werden durch notwendige Zulieferunternehmen, angefangen vom Bäcker, über Pädagogen bis hin zum Straßenbaumitarbeiter, gesichert und geschaffen.

„Diese europaweit beachtete Großinvestition ist wirtschaftlich, technologisch aber auch gesellschaftlich ein Meilenstein für Infineon Austria. Sie stellt einen bedeutenden Schritt für die Stärkung unseres Hochtechnologie-Standorts in Villach dar“, sagte Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria. Sie betonte: „Es braucht nun rasch die richtigen Maßnahmen für diese weitreichende Standortentwicklung. Dazu zählen vorrangig die Sicherstellung infrastruktureller Maßnahmen wie Verkehr, Versorgungssicherheit im Energiebereich, Wohnraumschaffung und Kinderbetreuung sowie die entsprechenden Bildungskonzepte. Wir haben mit der Stadt Villach und dem Land Kärnten gemeinsam gute Vorrausetzungen für diese Standortentscheidung erarbeitet. Jetzt gilt es, die diskutierten Maßnahmen gemeinsam umzusetzen.“

Albel verwies ebenso auf den Faktor Zeit: „Konzerne wie Infineon benötigen eine rasche öffentliche Verwaltung. Da ist Villach ein bekannt verlässlicher Partner.“ Daher habe man bereits vor Wochen im Stadtsenat einstimmig eine To-Do-Liste abgesegnet, welche Verfahren nun in welchem Zeitraum abgehandelt werden müssen. Zudem rechnet Albel mit einer Magnet-Wirkung der Infineon-Investition: „Wenn sich so große Firmen ansiedeln, folgen unweigerlich weitere.“ Villach sei dafür als Hightech-Drehscheibe im Alpen-Adria-Raum bestens gerüstet.

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    Amt der Kärntner Landesregierung

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    Österreich
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