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Philipp Hungerländer von der Hex GmbH und Michael Holakovsky von der Rail Cargo Group freuten sich über den Staatspreis Consulting

Hex gewinnt Staatspreis Consulting mit künstlicher Intelligenz in der Bahnlogistik

12. Jänner 2021 | 12:57 Autor: WKK Startseite, Kärnten

Klagenfurt (A) Sechs Betriebe waren für den Staatspreis Consulting nominiert –drei davon aus Kärnten. Letztendlich holte sich ein Kärntner den Sieg: Philipp Hungerländer von Hex gewann mit einem Projekt, bei dem künstliche Intelligenz in der Bahnlogistik hilft.

Bei mehr als 113 Millionen Tonnen transportierten Gütern pro Jahr und mehr als 1400 Fahrten pro Tag ist die Lokumlaufplanung, also die Zuordnung von Triebfahrzeugen zu Zügen, in Österreich äußerst komplex und zeitaufwendig. Davon ließ sich aber Philipp Hungerländer von der Hex GmbH aus Klagenfurt nicht abschrecken. Seit 2018 entwickelt sein Team für die Rail Cargo Austria Softwarelösungen basierend auf mathematischen Optimierungsmodellen- und -algorithmen. Damit können die Lokumläufe im Bahnverkehr um bis zu zehn Prozent ressourceneffizienter im Vergleich zur teil-automatisierten Planung durchgeführt werden können, was nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische und soziale Vorteile bringt.

Kärntner Know-how überzeugte Jury beim Staatspreis Consulting
Stehzeiten und Leerfahrten von Triebfahrzeugen werden minimiert. Durch die Digitalisierung und Automatisierung der Planungsprozesse kann einerseits deren Qualität gesteigert werden, andererseits kann die Planungsdauer von mehreren Tagen auf unter eine Minute verringert werden. Das überzeugte die Jury beim Staatspreis Consulting 2020: Bei einer TV-Sendung auf Puls4 wurde die hochkarätige Auszeichnung an den Kärntner vergeben und einer der heimischen „Hidden Champions“ österreichweit vor den Vorhang geholt. „Es ist eine große Ehre für unser hoch qualifiziertes Team und eine enorme Motivation für die Zukunft“, sagt Hungerländer zum Sieg. Solche Auszeichnungen seien für den Innovationsstandort Kärnten wichtige Leuchttürme in Hinblick auf Wirtschaftsleistung, Standortattraktivität und Talentakquise.

Von sechs Staatspreis-Nominierten sind Drei aus Kärnten
Für den Staatspreis Consulting waren folgende Kärntner Unternehmen nominiert:
• IoT40 Systems GmbH mit dem Projekt „Bee-O-Meter“ für Hutchison Drei Austria GmbH | ZTE Austria GmbH
• trinitec IT Solutions & Consulting GmbH mit dem Projekt „FLEXIFF“ für flex Althofen
• Hex GmbH mit dem Projekt „hex.ai“ für die Rail Cargo Austria Aktiengesellschaft.

Der Staatspreis Consulting wird alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort verliehen. Zur Teilnahme werden die drei bestplatzierten jeder Kategorie sowie alle Landessiegerprojekte des Constantinus Awards, Österreichs großem Beratungs-, Buchhaltungs- und IT-Preis, eingeladen. Die Jury nominiert daraus die sechs herausragendsten Projekte, von denen eines zum Sieger gekürt wird. Martin Zandonella, Obmann der WK-Fachgruppe UBIT, ist stolz auf die Leistungen der Kärntner Betriebe. Schließlich bestätige der Sieg beim Staatspreis Consulting die hohe Qualität der IT- und Beratungsbranche in Kärnten. „Ein wichtiges Zeichen, gerade auch in fordernden Zeiten.“

Kärntner ganz vorne beim renommierten Constantinus Award
Der Constantinus Award wird coronabedingt wie der Staatspreis Consulting im heurigen Jahr bei einer TV-Sondersendung auf PULS 4 vergeben. Auch bei dieser Auszeichnung haben die Kärntner Nominierten gute Chancen auf einen Stockerlplatz und trumpfen vor einem breiten Publikum mit ihrem Know-how auf. Unter anderem rittern die Hex GmbH, trinitec IT Solutions & Consulting GmbH, IoT40 Systems GmbH, Loop GmbH und Fully Balanced um einen Sieg.

    Hex GmbH

    Waidmannsdorfer Str. 106 / Top 108, 9020 Klagenfurt
    Österreich

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