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Die Stadtwerke Klagenfurt gründeten gemeinsam mit der Landeshauptstadt Klagenfurt die KDSG Klagenfurt Dachstrom GmbH zur Produktion von grünen Strom auf den Dächern der Gebäude der Landeshauptstadt.

Photovoltaik-Offensive für eine nachhaltige Energiezukunft in Klagenfurt

11. März 2021 | 10:10 Autor: Stadtwerke Klagenfurt Startseite, Kärnten

Klagenfurt (A) Die Stadtwerke Klagenfurt gründeten gemeinsam mit der Landeshauptstadt Klagenfurt eine Gesellschaft zur Produktion von grünem Strom auf den Dächern der Gebäude der Landeshauptstadt.

Die „KDSG Klagenfurt Dachstrom GmbH“ ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des Smart City Konzepts der Stadt Klagenfurt. Sie nimmt im Bereich des nachhaltigen Klimaschutzes eine Vorreiterrolle ein, denn alle geeigneten Dachflächen der Immobilien der Stadt Klagenfurt werden zukünftig für die Produktion von Ökostrom genutzt.

Der Gesellschaft, an der die Stadtwerke Tochter Energie Klagenfurt GmbH 74 Prozent und die Stadt Klagenfurt 26 Prozent hält, wird den umweltfreundlichen Sonnenstrom in weiterer Folge direkt an die Mieter verkaufen. Alternativ kann der Strom von der Energie Klagenfurt ins Klagenfurter Stromnetz eingespeist werden und steht dann auch den Klagenfurter Haushalten zur Verfügung.

Die Stadtwerke Klagenfurt erhöhen damit nachhaltig und langfristig den Anteil der erneuerbaren Energie und reduzieren somit auch den Anteil des Fremdstrombezuges. Damit wird auch die Abhängigkeit vom Strommarkt reduziert.

„Mit der KDSG stellen wir die Weichen für eine nachhaltige Energiezukunft unserer Landeshauptstadt. Wir produzieren umweltfreundlichen Strom in Klagenfurt für die Klagenfurter Kunden“, erklärt STW-Vorstand Erwin Smole. „Mit der Einsparung von über 14.000 Tonnen CO2 setzen wir gemeinsam mit der Stadt ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz und für die Lebensqualität in Klagenfurt“, führt STW-Vorstand Harald Tschurnig weiter aus.

Photovoltaik-Park auf der Mülldeponie Hörtendorf
Eines der Projekte der KDSG ist die Mülldeponie in Hörtendorf. Seit 12 Jahren ist die Hausmülldeponie Hörtendorf stillgelegt. Bis 2030 muss sie endgültig verschlossen und abgedichtet sein. Im Zuge dessen plant die KSDG als Nachnutzung auf der etwa zehn Hektar großen Fläche eine Dachkonstruktion mit zahlreichen Photovoltaik-Paneelen zu errichten.

Die technische Prüfung der vorzeitigen Errichtungsmöglichkeit des Deponiedaches, welches als endgültige Deponieabdeckung dient, ist bereits erfolgt.

Ziel ist es, mit einer der Photovoltaik-Anlagen auf der 99.000 m² großen Deponieabdeckung ab spätestens 2024 rund 5.000 Klagenfurter Haushalte mit sauberem Sonnenstrom zu versorgen.
Der Baustart ist nach Abschluss der Behördenverfahren noch heuer im Herbst geplant.

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