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E-Bikes aus Holz, Glasbläserkunst und "Großmutters Wissen": Acht Pop-up Stores in Wolfsberg eröffnet

02. Juli 2021 | 12:47 Autor: Amt der Kärntner Landesregierung Startseite, Kärnten

Wolfsberg/Klagenfurt (A) Das Pop-up-Store-Konzept ist eine zeitlich begrenzte Förderung für innovative junge Unternehmerinnen und Unternehmer, die einen Standort suchen, um ihre Geschäftsidee für einige Monate zu erproben bzw. den Bekanntheitsgrad ihrer Produkte und Dienstleistungen zu steigern. In Wolfsberg geht das Projekt bereits in die vierte Runde. Die von einer Fachjury ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber wurden gestern, Donnerstag, im Rathaus in Wolfsberg präsentiert.

"Dass wir gerade in dieser herausfordernden Zeit einen neuen Teilnahmerekord haben, ist ein besonders positives Zeichen. Kreative Menschen mit Gründergeist stellen sich hier mit ihren Geschäftsideen beherzt 'in die Auslage', und zwar im wörtlichen Sinn. Der Weg in die Selbständigkeit ist immer mit Risiken verbunden. Mit der Pop-up-Store-Förderung können wir die Hürden für den Einstieg in den niedergelassenen Bereich ein wenig senken", erklärte Wirtschaftsförderungsreferentin LHStv.in Gaby Schaunig.

Für die ersten sechs Monate werden die Unternehmen von der Stadtgemeinde Wolfsberg (übernimmt die Geschäftsmiete) und dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds KWF (mit je 3.000 Euro) unterstützt, danach müssen sie "auf eigenen Beinen" stehen. Aufgrund der hohen Bewerberzahl wurde der Fördertopf diesmal aus Mitteln des Gemeindereferats aufgestockt. Gemeindereferent Landesrat Daniel Fellner unterstrich das mit der Förderung verbundene Ziel, die Ortskerne zu stärken: "Mit neuen Geschäftskonzepten werden Leerstände aufgefüllt und Innenstädte belebt. Von der Pop-up-Store-Förderung profitieren nicht nur die Unternehmerinnen und Unternehmer, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger von Wolfsberg, die neue Produkte und Dienstleistungen aus ihrer Region kennenlernen."

"Wir stehen bereits in der vierten Förderperiode und haben Jahr für Jahr mehr Bewerberinnen und Bewerber", zeigte sich Bürgermeister Hannes Primus erfreut: "Diesem starken Unternehmergeist bei den jungen Leuten in Wolfsberg können wir mit der Pop-up-Förderung auf ideale Weise unter die Arme greifen."

Wie erfolgreich dies funktioniert, zeigt ein Blick zurück: "Von den sieben Unternehmen der letzten Förderperiode sind bis auf eines alle noch am Markt vertreten. Als Pop-ups haben sie ein ideales Sprungbrett für den Einstieg ins Geschäftsleben gefunden“, berichtete Wirtschafts-Stadtrat Christian Stückler.

Die acht Unternehmerinnen und Unternehmer, die nun durchstarten, sind: Samuel Klug mit E-Bikes aus Holz, Konstantin Wiesenbauer und Christian Berger mit ihrer Plattform Gratos, über die Schülerinnen und Schüler mit Seniorinnen und Senioren vernetzt werden, um ihnen bei der Lösung technischer Probleme zu helfen, Edeltraud Koinig mit einem neuen Cafe-Konzept für das Hotel Aldershoff, Günther Silberberger mit Glasbläserkunst, Doris Hahn mit der Vermittlung von "Großmutters Handwerk und Wissen", Daniel Scharf mit individuellen Campingausbauten für Pkw und Busse, die Fotografin Elisabeta Mirion mit einem Kreativstudio sowie Harald Perkonig, der in Kooperation mit der Musikschule Wolfsberg das legendäre Veranstaltungslokal "Wutscha" wieder aufleben lassen möchte.

    Amt der Kärntner Landesregierung

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