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Dir. Robert Sturn und Mag. Klaus Himmelreich

VLV: Erste Bilanz über das Versicherungsjahr 2011 - Regionalität bleibt für Vorarlberger Landes-Versicherung Trumpf - Neuer Vorstand seit 1.1. 2012

02. März 2012 | 11:26 Autor: VLV Vorarlberg

Dornbirn (A) Mit Wirkung ab dem 01.01.2012  übernahm Mag. Klaus Himmelreich in der Vorarlberger Landes-Versicherung VaG  die Funktion als Mitglied des Vorstands. 

Der aus Götzis stammende Mag. Himmelreich, 47 Jahre, war in Wien bei Swiss Life Ös-terreich als Vorstand tätig und bringt langjährige, qualifizierte Fach- und Führungserfahrung im nationalen und internationalen Versicherungsumfeld mit.  Neben sechs Jahren bei der Swiss Life Gruppe war er auch zehn Jahre beim Winterthur Versicherungskonzern tätig.

Positive Geschäftsentwicklung
Die VLV kann im Jahr 2011 an das sehr gute Vorjahresergebnis anschließen. Mit einem deutlich über dem Markt liegenden Wachstum bei Lebensversicherungen sowie einer sehr erfreulichen Entwicklung bei den Kfz-Versicherungen wird das Gesamtprämienvolumen heuer 78,5 Millionen Euro erreichen. Insgesamt stieg 2011 das Prämienvolumen um rund 3,9 % während der österreichische Schnitt ein Minus von 1,7 Prozent aufweist.

Das Jahresergebnis (EGT) wird sich nach bisherigen Hochrechnungen bei rund 2,7 Mio. Euro bewegen", so die Vorstandsdirektoren Sturn und Himmelreich.
Die Sparte Leben erwies sich auch heuer wieder als starker Wachstumstreiber für die VLV. Bei den Lebensversicherungen mit laufender Prämie (klassische Er- und Ablebens, Renten- sowie Risikoversicherungen) stiegen die Prämieneinnahmen um 3,2 % (österreichweit um 1,6 %); in der Risikoversicherung sogar um 9,1%. Nach den Katastrophenereignissen der letzten Jahre blieb Vorarlberg im abgelaufenen Geschäftsjahr vor größeren Naturkatastrophen verschont. Die Versicherungsleistungen reduzierten sich deshalb in der Sachversicherung bis Ende Dezember 2011 um 22,1 % gegenüber dem Vorjahr. Wir konnten aber trotzdem immerhin knapp 42 Millionen Euro für Schäden und Leistungen ausbezahlen bzw. reservieren.

Keine Veranlagungsleichen im Keller
"Die VLV trägt die Verantwortung für mehr als 300 Millionen Euro an Kundengeldern. Die nachhaltige Veranlagungsstrategie unseres Hauses hat sich im turbulenten Umfeld des heurigen Jahres dabei besonders bewährt", so Sturn und Himmelreich. Die VLV muss entgegengesetzt zum Mitbewerb keine Sonder-Abschreibungen in südeuropäischen Ländern vornehmen. Die Investitionen vor allem in die Vorarlberger Wirtschaft und in die Veranlagung in Schuldner mit bester Bonität haben sich als wesentlicher Wettbewerbs-vorteil für unser Haus herausgestellt

Für Solvency II gut gerüstet
Mit Solvency II kommen ab 2014 neue Regelungen zur Kapitalausstattung der Versicherungsunternehmen auf die Branche zu. Für diese Herausforderungen ist die VLV bestens gerüstet. Der Solvabilitätsgrad beträgt zur Zeit 274 %, dies entspricht einer 3,7fachen Überdeckung, einem der höchsten Werte in der Branche.

Regionalität bleibt Trumpf
Die regionale Ausrichtung bleibt auch in den nächsten Jahren zentraler Eckpfeiler der strategischen Ausrichtung der VLV. Die aktuelle Finanz- und Eurokrise bringt gerade für uns als Regionalversicherer große Chancen: "Die VLV in Ihrer Nähe wird noch stärker gelebt werden."

Strenger Winter sorgt für zahlreiche Schäden 
Der heurige Winter hat es in sich. Seit Mitte Dezember wechseln sich ergiebige Schnee-fälle mit sibirischer Kälte ab. Nach und Nach werden insbesondere aus den schneerei-chen Gegenden Schäden gemeldet. Das Gewicht der enormen Schneelasten verursacht auf und unter den Dächern viele Bruchschäden. Zahlreiche Wasserleitungen, insbeson-dere in Feriendomizilen, sind trotz aller Sorgfaltspflicht der Eigentümer diesen arktischen Temperaturen nicht gewachsen und viele Rohre platzen.

Seit 1.1.2012 gingen bei der VLV insgesamt 1.555 Leitungswasser-Schadenmeldungen ein - davon 670 verursacht durch Frost - mit einer durchschnittlichen Schadenhöhe von EUR 2.000,-.

Sturmtief Joachim (Dez. 2011) sorgte für ca. 300 Schadenmeldungen bei der VLV, Sturmtief  Andrea (Jan. 2012) für 800 - mit einer Gesamtschadenleistung von ca. 1. Mio. Euro.

Die VLV schafft Jobs für Jugendliche
Tausende Jugendliche ohne Job: "Vorarlberg hat gleich nach Wien die meisten Jugendlichen, die weder eine Schule besuchen, eine Ausbildung absolvieren noch einen Job haben".

Diese alarmierenden Schlagzeilen haben in den letzten Tagen für Betroffenheit gesorgt. Seit 2008 schafft die VLV durch ihr Lehrlings- und Traineeprogramm jedes Jahr mehrere Arbeitsplätze für Jugendliche. Für über 50 InteressentInnen beginnt am 15. und 16. März 2012 das selektive Lehrlingscasting. Pro Jahr werden 3 Lehrlinge und 3 Trainees aufgenommen.

    VLV Vorarlberger Landes-Versicherung VaG - Zentrale Bregenz

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