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(Foto: Tim Reckmann / pixelio.de)

Erhöhte Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch Frauenbildungsfonds

09. März 2016 | 08:53 Autor: Land Kärnten Österreich, Kärnten

Klagenfurt (A) Das Referat für Frauen und Gleichbehandlung hat „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, bis heute eine große Herausforderung, zum Schwerpunkt für das Jahr 2016 gewählt. Beleuchtet wurde das Thema auch rund um den Internationalen Frauentag. Eine Initiative des Frauenreferates, die bessere Qualifikation und somit besser entlohnte Arbeitsplätze für Frauen bringen soll, ist der Frauenbildungsfonds.

„Viele, vor allem alleinerziehende Kärntnerinnen, wünschen sich einen fixen, fair bezahlten Arbeitsplatz – egal, ob sie ein unselbstständiges Dienstverhältnis anstreben oder sich selbstständig machen wollen“, sagt Frauenreferentin LHStv.in Beate Prettner. „In jedem Fall ist eine gute Ausbildung die Voraussetzung für eine bessere Gehaltsperspektive. Finanzielle Unterstützung auf dem Weg dorthin erhalten die Förderwerberinnen aus dem Frauenbildungsfonds.“

Im Jahr 2015 wurden im Rahmen dieser Initiative des Referates für Frauen und Gleichbehandlung 102 Anträge bearbeitet, davon 92 genehmigt. 174.260,63 Euro betrug die Gesamtfördersumme, im Schnitt wurde die einzelne Antragstellerin mit 1.894,14 Euro unterstützt. „Der Großteil der Frauen nutzt den Frauenbildungsfonds für Qualifizierungen zum Wiedereinstieg, der andere Teil für Umschulungen. Das Spektrum der Ausbildungen reicht von der Berufsreifeprüfung über verschiedene Pflegeberufe bis hin zur Diplomierten Didaktiktrainerin und zum Buchhaltungskurs“, berichtet Prettner. „Das Ziel ist immer die Schaffung einer eigenständigen Existenz.“

Knapp 70 Prozent der Frauen, die die Möglichkeit in Anspruch nehmen, sich mit Hilfe des Frauenbildungsfonds weiter zu qualifizieren, sind Alleinerzieherinnen. Von ihnen positiv hervorgehoben wird die Flexibilität des Ausbildungsangebotes.

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