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BKS Bank-Vorstandsvorsitzende Herta Stockbauer und Gerhard Burtscher (Foto: Gernot Gleiss)

BKS Bank Kärnten baut Bilanzsumme im ersten Quartal aus

20. Mai 2016 | 12:19 Österreich, Kärnten

Klagenfurt (A) Die BKS Bank wächst im ersten Quartal 2016 real und digital. Das Filialnetz wurde um eine Stelle in der Slowakei vergrößert, das neue digitale Kundenportal wurde um ein Wertpapiermodul erweitert.

„Ein bisschen Sonne – ein bisschen Regen“, zieht BKS Bank-Vorstandsvorsitzende Herta Stockbauer Bilanz über das erste Quartal des Konzerns. Viel Sonne gab es für die Bilanzahlen der börsenotierten Bank. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Bilanzsumme um 0,5% leicht auf 7,1 Mrd. EUR ausbauen konnten. Wesentlich dazu beigetragen hat das starke Primäreinlagenwachstum auf 5,2 Mrd. EUR. So großes Anlegervertrauen zu genießen macht uns sehr stolz“, so Stockbauer. Zufrieden zeigt sie sich auch mit dem Kreditvolumen von 5,1 Mrd. EUR, das konstant auf hohem Niveau blieb.

Hohe Abgabenlast für Banken
Unter Regen fällt eindeutig die hohe Abgabenlast, die die österreichischen Banken tragen müssen. „Das Ergebnis des ersten Quartals wird heuer erstmals ganz stark von den Zahlungen an den Abwicklungsfonds geprägt. Der Gesamtbetrag, der für die BKS Bank 2,2 Mio. EUR beträgt, wird nämlich bereits im ersten Quartal fällig. Bei uns ist das rund ein Fünftel des Gesamtergebnisses“, erklärt Stockbauer, warum der Periodenüberschuss nach Steuern von 8,5 Mio. EUR heuer unter dem Vorjahreswert liegt. Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten, ausgelöst durch die Wirtschaftskrise in China, haben zudem zu niedrigeren Provisionsergebnissen im Wertpapiergeschäft geführt. Die Vorsorgen für das Kreditrisiko mussten auf 8,8 Mio. EUR ausgebaut werden. Positiv beurteilt Stockbauer die Entwicklung des wichtigsten Ertragsbringers Zinsüberschuss. „Es ist erfreulich, dass wir trotz der anhalten Tiefzinsphase hier ein Wachstum von 3,6% auf 37,4 Mio. EUR erzielten“, so Stockbauer.

BKS Bank-Online punktet mit neuem Wertpapiermodul
Abseits der Kennzahlen nennt die Vorstandsvorsitzende die problemlose Migration aller bisherigen Online-Banking-User in das neue digitale Kundenportal „BKS Bank-Online“ als einen der Erfolge des ersten Quartals. „Wir erhalten sehr viel positives Feedback zu unserem neuen System. BKS Bank-Online ist deutlich benutzerfreundlicher. Beispielsweise ist Überweisen viel einfacher möglich als zuvor. Im ersten Quartal haben wir auch ein sehr umfangreiches Wertpapiermodul freigeschaltet. Kunden erhalten dort umfassende Einblicke in den Kapitalmarkt und können auch sehr komfortabel selbst Orders tätigen“, so Stockbauer.

Doch nicht nur die digitalen Serviceleistungen der Bank wurden ausgebaut, auch das Filialnetz wurde im April um eine Stelle in der Slowakei erweitert. Bis Jahresende sollen noch zwei Filialen in Slowenien folgen.

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