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(Foto: Kärntner Siedlungswerk)

Wohnbauprojekt Glanhof: Gelebtes Miteinander zwischen Generationen

22. Juni 2015 | 14:42 Autor: Land Kärnten Österreich, Kärnten

Klagenfurt (A) Am 22.06.2015, fand die feierliche Schlüsselübergabe von vorerst 53 Wohneinheiten des Wohnbauprojekts Glanhof in Klagenfurt statt. Als Besonderheit des Wohnparks bietet das Kärntner Siedlungswerk in Zusammenarbeit mit dem Kärntner Hilfswerk 16 Wohneinheiten mit je 50 m² für betreubares Wohnen an.

„Ich bin als Wohnbaureferentin wunschlos glücklich“, erklärte LHStv.in Gaby Schaunig. Der Glanhof sei eine Wohnhausanlage mit ausgewogener Durchmischung von Wohnungstypen im Zentrum von Klagenfurt und besteche vor allem mit seiner zentralen Lage und viel Grün. „Man kann das Stadtzentrum in wenigen Minuten erreichen“, so Schaunig.

Das innovative Projekt sei zudem ein Vorzeigeprojekt und demonstriere, wie Wohnungen in Zukunft geplant werden müssten. „Die gesellschaftlichen Veränderungen erfordern neue Konzepte des Wohnens sowie eine ökologisch schonende Bauweise“, so die Wohnbaureferentin. Die 16 barrierefreien Wohnungen verfügen über sieben bis neun Quadratmeter große Balkone und sind mit einem 24-Stunden Notrufsystem ausgestattet. Sie sind durch einen bettenfähigen Lift mit dem dazugehörigen Gemeinschaftsraum und dem Seniorenzentrum im Erdgeschoss verbunden.

Für Schaunig wird es bei der kommenden Novellierung des Raumordnungs- und Baugesetzes wichtig sein, künftig Entwicklungen zu ordnen und Themen wie die Demographie-Entwicklung, die gesellschaftliche Zusammensetzung und Entwicklung, die Bausubstanz aber auch den Klimawandel zu berücksichtigen. „Beim Glanhof Klagenfurt werden diese Kriterien alle erfüllt“, unterstrich die Wohnbaureferentin.

Im ersten von zwei Bauabschnitten wurden der langgestreckte Baukörper entlang der Pischeldorfer Straße und ein ebenerdiges freistehendes Gebäude realisiert. Der Baukörper schwebt auf dem verglasten Erdgeschoss, das ausschließlich gemeinschaftliche Bereiche wie ein Café, einen Kinderwagen- und Fahrradabstellplatz, ein Seniorenzentrum und den Gemeinschaftsraum beinhaltet. Gleichzeitig trennt diese Sockelzone den begrünten Innenhof mit Kinderspielplatz von der Besucherparkzone entlang der Pischeldorfer Straße, wo die Zufahrt in die Parkgarage im Untergeschoß liegt. Von der Garage aus sind die vier Wohngeschosse über zwei vollflächig verglaste Stiegenhäuser erschlossen. Von diesen führt ein Laubengang zu den einzelnen Wohnungen, die alle hofseitig orientiert sind. Die Bauzeit für den zweiten Bauabschnitt ist bis Oktober 2016 anberaumt.

Mit den Mietern freuten sich heute auch der Geschäftsführer des Kärntner Siedlungswerkes, Klaus Wutte, Kärntner Hilfswerk-Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler, Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und die Stadträte Otto Umlauft und Frank Frey. Diözesanbischof Alois Schwarz segnete das Bauprojekt quasi als Nachbar: „Auch ich wohne seit 14 Jahren in dieser Gegend und könnte mir keinen besseren Wohnort vorstellen“, so der Bischof.

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