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Der sympathische Tiroler Hannes Treichl tourte für die Wirtschaftskammer Kärnten acht Tage durch Kärnten (Credit: WKK/Fotografie-Gutschi)

Meuterei des Denkens: „Wir benutzen unseren Verstand, nicht er uns“

26. Juni 2017 | 16:07 Autor: Wirtschaftskammer Kärnten Kärnten

Klagenfurt (A) Der Tiroler Hannes Treichl, seines Zeichens Top-Speaker, Autor und kreativer Kopf, sprang für die Wirtschaftskammer Kärnten in den Tourbus und gab bei der Roadshow „Meuterei des Denkens – Fit für Leben und Beruf“ inspirierende Anekdoten und sofort umsetzbare Tipps zum Besten.

„Die Roadshow war quasi der Hauptact unserer vorsommerlichen Aktivitäten rund um die Kampagne ‚Mittelstand fit fürs Land‘“, erklärte WK-Präsident Jürgen Mandl und führte aus, welche Botschaft für ihn wichtig ist: „Ohne Unternehmer gibt es keine Jobs, keine Einkommen und keinen Wohlstand. Deshalb rücken wir den Mittelstand in den Mittelpunkt. Denn dieser ist grundlegend dafür verantwortlich, dass unser Land fit ist. Sowohl als Unternehmer als auch als Mitarbeiter, muss man körperlich und geistig fit sein, um sich für den oftmals fordernden Alltag voll ins Zeug legen zu können. Das Resultat daraus ist schnell erklärt. Je fitter der Unternehmer, desto erfolgreicher der Betrieb und desto stärker unser Land.“

Weil zur Fitness Kopf und Körper zählen, holte man sich mit Hannes Treichl einen beeindruckenden Mann als Keynote-Speaker. „Er ist erfolgreicher Autor, Mitgründer zahlreicher Kreativagenturen, hält weltweit Vorträge  und ist vor allem Andersdenker. Sein Blog ‚Andersdenken‘ gehört zu den meistgelesenen Business Blogs im gesamten deutschsprachigen Raum“, gerät Mandl ins Schwärmen.

Beim Tourstart in Villach bewies Hannes Treichl eindrucksvoll, dass all die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt waren. Seine Anekdoten sind humorvoll und regen zum Nachdenken an. „Ich möchte den Menschen anhand von Beispielen unkonventionelle und kostengünstige Mittel näherbringen, mit denen sie viel mehr erreichen können. Ich erzähle aus der Praxis, habe einige Anekdoten von beherzten Menschen im Gepäck und konzentriere mich darauf, den Besuchern Tipps mitzugeben, die sie sofort am nächsten Tag umsetzen können“, so Treichl über sein Programm.  

Es folgten Hermagor, Spittal an der Drau, Feldkirchen, St. Veit an der Glan, Klagenfurt, Wolfsberg und Völkermarkt. Bei allen Terminen stand die Kunst des Andersdenkens im Fokus: „Für mich bedeutet Andersdenken, dass man sich nicht vom Verstand leiten lässt. Im ersten Moment mag das vielleicht seltsam klingen, aber wir sollten uns daran erinnern, dass wir unseren Verstand benutzen und nicht er uns. Egal, ob im Beruf oder im Privatleben, wir unterliegen viel zu oft dem getriebenen Denken. Das lässt uns in gewohnte Muster fallen und schränkt uns in unserer Kreativität ein. Die wahre Kunst des Denkens ist, sich des Denkens zu bedienen, wenn die Lebenssituation es fordert. Wenn wir das öfter tun, werden wir erkennen, dass man ganz andere und erfolgversprechendere Entscheidungen trifft“, ist der Tiroler überzeugt.

Andersdenken empfiehlt Treichl übrigens auch in Sachen Work-Life-Balance, denn da sieht er einen groben Schnitzer: „Es sollte nicht Work-Life-Balance heißen, sondern Life-Work-Balance. Wir vergessen immer, wir richten unser ganzes Leben nach unserer Arbeit aus, dabei sollten wir unsere Arbeit nach unserem Leben ausrichten. Denn eigentlich ist die Arbeit nur ein Werkzeug, die unser Leben leichter machen soll.“ Das Wörtchen nein kann da zu einem probaten Mittel werden. „Es ist absolut okay, auch einmal etwas abzulehnen. Wenn wir zu einer Sache Nein sagen, sagen wir zu einer anderen Ja. Man hört immer wieder „Ich hab‘ keine Zeit dafür“ – in vielen Fällen stimmt das nicht, man möchte einfach keine Zeit dafür haben und das ist legitim. Niemand von uns muss irgendetwas. Wir dürfen unsere eigenen Entscheidungen treffen und da hilft es enorm, wenn man sich seine Prioritäten klar vor Augen führt“, meint der Autor.

Hannes Treichl spricht vielen Menschen mit seinen Ansichten aus der Seele. Deshalb gab es auch nach jedem Vortrag für die insgesamt knapp 600 Teilnehmer noch genügend Zeit für persönliche Gespräche und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch.

  • Auch am letzten Tag in Höchstform: Finale in Völkermarkt (Credit: WKK/Florian Mori)
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  • Volles Haus in Klagenfurt: Hausherr WK-Präsident Jürgen Mandl war von dem Vortrag begeistert (Credit: WKK/Dietmar Kulmer Photography)
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  • Treichl brachte inspirierende Storys inklusive Anschauungsmaterial mit nach Kärnten (Credit: WKK/fepress – Manfred J. Schusser)
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