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Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig (© SN/APA/GERT EGGENBERGER)

Innovationsgespräche in der Innovationswerkstatt

14. Oktober 2016 | 14:23 Autor: Land Kärnten Österreich, Kärnten

Villach (A) „Forschung und Entwicklung - sowohl im Bereich der Grundlagenforschung, der außeruniversitären Forschung, als auch im Bereich der betrieblichen Innovation - sind unabdingbare Rahmenbedingungen für eine positive wirtschaftliche Entwicklung“, betonte Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig in der Innovationswerkstatt im Technologiepark Villach. Im Rahmen der I3-Innovationsgespräche (I3 = Initiative - Intelligent - Innovation) hielt sie dort ein Impulsreferat unter dem Titel „Innovation- und Technologie-Entwicklung in Kärnten – Investition in die Zukunft“.

Insbesondere die Digitalisierung stellt für Schaunig nicht nur die Industrie, sondern alle Wirtschaftsbereiche sowie die gesamte Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Die technischen Voraussetzungen seien im Wesentlichen vorhanden, technische Lösungen, Sensorik und Ähnliches Stand der Technik. Erforderlich seien neue Geschäftsmodelle und eine Innovationsgesinnung, die das Entwickeln neuer Geschäftsmodelle ermögliche. „Von Seiten des Landes werden die Schwerpunkte im Bereich der Infrastruktur, der Aus- und Weiterbildung und im Bereich der Förderung von Kooperation gesetzt“, betonte Schaunig. Im Bereich der Infrastruktur werde ein besonderer Schwerpunkt auf den Ausbau der Breitbandinfrastruktur gelegt, weil diese unabdingbare Voraussetzung einer Zukunftsorientierten Entwicklung unseres Landes sei. So werde zum Beispiel derzeit erstmals im ländlichen Raum eine Gemeinde mit Glasfaseranschluss bis in jedes Haus versorgt. Die Kärntner Gemeinden werden bei der Erstellung von Breitbandmasterplänen unterstützt, um eine zielgerichtete Umsetzung in jeder Gemeinde zu ermöglichen.

Zur Infrastruktur gehören für Schaunig auch außeruniversitäre Forschungszentren wie das CTR oder die Joanneum Research, das von Landesseite unterstützt wird. „Im Bereich der Ausbildung müssen wir bereits bei den Jüngsten beginnen, um Interesse für technische Fächer zu wecken, aber auch den neuen Anforderungen an ein lebensbegleitendes Lernen, soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit gerecht zu werden“, so Schaunig. Eine Initiative dafür seien die Educational Labs, welche im Lakeside Park errichtet werden. Genauso wichtig sei die Ausbildung von Facharbeiterinnen und Facharbeitern. Österreich werde weltweit um die Ausbildung von Lehrlingen beneidet. Hier gelte es, insbesondere das österreichweit führende Modell „Lehre mit Matura“ in Kärnten weiterhin zu fördern und möglichst viele Interessentinnen und Interessenten für diesen erfolgreichen Start in eine berufliche Laufbahn zu begeistern.

Ein positives Beispiel im Bereich der Unternehmenskooperation ist für die Technologiereferentin der Silicon Alps Cluster – von Kärnten gemeinschaftlich mit der Steiermark und den führenden Leitbetrieben der beiden Bundesländer sowie 40 Mitgliedsbetrieben, zehn Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstituten, die in Summe 29.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassen. Weiters hob sie die Initiative des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) hervor, kleine und mittlere Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette unserer Leitbetriebe zu entwickeln und Kooperationen dadurch verstärkt zu ermöglichen.

„Wichtig für einen Wirtschaftsstandort ist aber auch eine positive Stimmung und die ist von uns allen, den Wirtschaftstreibenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Betrieben, Ausbildungsstätten und der Politik zu schaffen. Der globale Standort ist die wichtigste Voraussetzung, um auch Investoren anzuziehen“, so Schaunig.

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